|
Die Ober-und Unterlidkorrektur
Bitte bedenken Sie, daß bei einer Ober- und Unterlidkorrektur nur das korrigiert werden kann, was
dauernd vorhanden ist. Wenn Ihre "Säcke unter den Augen" morgens stärker sind als tagsüber, kann dies nicht beseitigt werden, denn hierbei handelt es sich höchstwahrscheinlich um Ödeme, also eine Wasseransammlung im Gewebe, die kommt und geht. Falls Sie solche Erscheinungen an sich beobachtet haben, such Sie bit-te einen guten Internisten auf, der nach der Ursache solcher Ödeme forscht und vor allen Dingen Herz und Niere untersuchen sollte. Übermäßige Faltenbildung hingegen und Tränensäcke, die dauernd da sind und durch Fettgewebe hervorgerufen werden, können gut beseitigt werden.
Bei der Lidkorrektur wird all das entfernt was überflüssig bzw. im Laufe der Zeit überflüssig geworden ist:
1.in der Hauptsache die Haut, die durch die Bindewebserschlaffung gewissermaßen "ausgeleiert" ist
2. Fettgewebe, das aus der Augenhöhle hervorgebrochen ist - die sog. "Tränensäcke".
3.die Muskulatur aus den gleichen Gründen etwas umzuformen.
Dann, ja dann wird alles nur noch "zugemacht". Ihre Lidkorrektur sollte in örtlicher Betäubung vor-
genommen werden. Dies ist nicht so schlimm, wie Sie vielleicht denken - eine Zahnbehandlung wird von der Mehrzahl der Patienten als viel, viel furchtbarer empfunden! Außerdem handeln Sie sich für Ihre "Tapferkeit" einige unübersehbare Vorteile gegenüber der Vollnarkose ein. Dies sind: |
|
1. weniger Blutung
2. kurze Operationsdauer
3. geringer Schwellung
4. kürzere Heilungsdauer
5. sichereres Operationsergebnis
|
|
6. kein Narkoserisiko
7. keine Belastung des Körpers durch Vollnarkose
8. kein Hungern und Dursten vor und nach der Operation
9. kein Krankenhausaufenthalt
10. volle Ansprechbarkeit kurze Zeit nach der Operation
|
|
|
|
Ein Punkt der Ihnen die Operation, wenn sie so ausgefuehrt wird, wie wir es fuer richtig erachten, sicher
sehr angenehm erscheinen läßt, ist die Tatsache, daß nicht mehr genäht werden muß. Damit entfällt in erster Linie das lästige Fäden ziehen, aber es zeigt Ihnen auch, daß man ja etwas anderes verwenden muß, um dies zu ermöglichen. Dies ist ein Klebstoff, den wir alle im Blut haben und der Ihnen in konzentrierter Form in die Wunde geträufelt wird. Dadurch kann man nicht nur die Wundränder ohne Fäden verschließen, sondern er schützt Sie auch vor kleinen Blutergüssen indem er die feinen Gefäßchen wieder verschließt, die bei jedem Eingriff verletzt werden. Des weiteren begünstigt der "Kleber" die Wundheilung |