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Dr. med. F.-U. Piechotta-Flemming
Warum brauchen wir Nahrungsergaenzung?
? Nicht nur in unserem Lande aber ganz besonders hier, werden die wichtigen
Nahrungsmittel immer minderwertiger. Dies ist begruendet durch
? unkonntrollierte und oekoloische Anbaumethoden
? Monokulturenen und dadurch die Notwendigkeit des Einsatzes von Pestiziden und zu
meist ueberdosiertem, chemischen Duenger zu greifen
? durch falsche Lagerung bis zum Transport zum Endverbraucher, wodurch viele
wertvolle Inhaltsstofe verloren gehen
? durch die verschiedensten Konservierungmethoden
Der bekannte Spruch: "An apple a day keeps the doctor away!" hat zwar eigentlich nie
ausgereicht, ist aber bei der heutige Qualitaet der Fruechte schon fast eine Blasphemie.
? Doch wie kann man sich dann ueberhaupt gesund ernaehren und vor allem mit
ausreichenden Vitaminen, Spurenelementen und noetigen Nahrungsergaenzungsstoffen
versorgen?
? eine, wenn auch unsichere, da die Inhaltsstoffe ja nicht genormt sind und die
Zusammensetzung erheblich varieieren koennen, vor allem durch die
beschriebenenen Lagerungssfehler, ist Produkte nur aus reinem kontrollierten
oekologischen Anbau zu kaufen. Doch bekommt man Oekogemuese noch
verhaeltnismaessig leicht — wie verhaelt es sich da aber mit Fleisch, Huhn, Fisch,
ganz zu schweigen von den erheblich teureren Preisen?
? Eine serioese Ernaehrungsberatung kontrolliert erst einmal das Essverhalten des
Patienten mit einem speziellen hightec-PC-Programm. Dann sollten diese zwar von der
Deutschen Gesellschaft fuer Ernaehrung ermittelten Werte noch einmal im Labor
kontrolliert werden, soweit es natuerlich moeglich ist, da ja gerade in der Region wo der
Verbraucher lebt, die Werte ganz erheblich von den Normwerten der DGE differieren
koennen.
? Danach sollte , wenn notwendig das Essvehalten umgestellt und ein individueller
Plan ausgearbeitet werden, der dann nicht immmer nur 14 Tage wie die
„Kartoffeldiaet" oder die „Spagettidiaet" durchgehalten werden kann., sondern da er ja
ein individueller Plan ist sogar die verschiedensten Varianten zulaesst/ natuerlich
unter Vorgabe gewisser kalorischer und ernaehrungstechnischer Grundwerte. Ein
weiteres sehr wichtiges Thema –heutzutage in aller Munde, obwohl niemand richtig
weiss, worum es sich hier eigentlich handelt, sind die sog. „freien Radikale". Diese
entstehen heutzutage vermehrt durch die Umweltbelastung aber auch durch die
Zerstoerung des eigenen Koerperschutzmechanismus, der diese Radikale abfaengt,
die wir selber bilden, und das ist weitaus der Loewenanteil an den „freien Radikalen".
„Freie Radikale" sind hochgiftige Oxidationsprodukte, die hauptsaechlich unsere
Zellen, aehnlich einem defekten Reaktor auswerfen.
? Dies kann man jedoch durch die Gabe von sogenannten „Antioxidantien" verhindern
oder zumindest lindern. Aber Vorsicht! Antioxodantien sind nicht alle gleich. Hier gilt
nicht der Spruch der drei Musketiere."Einer fuer alle und alle fuer einen!"
? Die „Verbrechensbekaempfung" im Koerper, denn die freien Radikale sind ja kleine Killer,
muss genauso vielseitig und differenziert angegangen werden wie dies in der normalen
Kriminalitaet geschieht: da haben wir jeweils ein SEK fuer
? die wasserloeslichen „feien Radikale"
? die fettloeslichen „freien Radikale"
? die hormonellen „freien Radikale"
? und eins fuer die speziellen Schutzschicht der wichtigsten unserer Zellorganellen,
unseren „Kernkraftwerken", den Mitochondrien
und hier sind wir beim Stichwort Q 10, was auch kaum einer richtig kennt. Ubiquinon oder
Q 10 ist nicht gleich Q 10 --- daher die groesen Preisunterschiede. Das beste komt
heutzutage aus Japan und ist hochgereinigt. Es muss aber auch sehr sorgfaeltig
verpackt werden, da es, wenn es oxidiert unbrauchbar wird. Also vorsicht vor sog. billigen
Restposten aus dem Internet. Die sind haeufig schon absolut unwirksam.
? Aus diesen Ueberlegungen wird schon klar,
? dass es eine universelle Therapie fuer jedermann nicht geben kann und
? dass Mischpraeparate nur dem Wunsch der Patienten entgegenkommen moeglichst
wenig „Pillen „schlucken zu muessen", da diese dass dan hauefig mit Krankheit
assozieiren und es auch dem Therapeuten die Arbeit ungeheuer erleichtert.
? Ein serioeser Ernaehrungsberater oder Anti-Aging-Spezialist, sollte Arzt sein oder
eine fundierte medizinische Schulung bei einem aerztlichen Spezialisten genossen
haben. Dann wird er in jedem Falle beim Patienten hier aufklärend eingreifen und die
falschen Vorstellungen aus dem Wege raeumen, so wie es die aerztliche Ethik
gebietet. Vor allem muss er das Gespenst der Selsbtmedikation ausmaerzen, das
durch die vielen frei verkaueflichen Praeparate umhergeistert und das hauefig mehr
schaden als Nutzen anrichten kann, da ja unter Umständen auch gravierende
Krankheitenn uebersehen werden koennen.
? Wichtig ist also eine umfassende praemedikamentoese Analyse und umfassende
aerztliche Untersuchung und dann ein regelmaessige Therapiekontrolle.
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