Erleichterung und größere Sicherheit bei aesthetischen Operationen
durch einen biologischen Gewebekleber

Ästhetische Operationen erfordern nicht nur eine geschickte Hand, eine präzise Planung, eine
kunstvolle Ausführung sondern auch eine belastungsarme, schnelle komplikationsfreie
Heilung. Nur so kann das auf dem Operationstisch erzielte gute Ergebnis auch nach der
Heilung noch optimal sein.
Hierbei hat sich unsere Idee einen resorbierbaren biologischen Gewebekleber einzusetzen
bestens bewährt.

Die Vorteile:

1.weniger Blutergüsse
2.keine Drainage (Schläuche zum absaugen von Blut)
3.Verhütung von Infektionen
4.kein "Fäden ziehen" (bei Lidkorrekturen, Ohranlegungen etc.)
5.schnellere Heilung
6.kein Krankenhausaufenthalt
7.sicherere Operationsergebnisse

Wie ist das möglich?

zu 1.
es gibt weniger Blutergüsse weil nach der Operation die gesamte Wunde mit dem
Gewebekleber ausgespült wird und das Gewebe angedrückt wird. Alle, auch die feinsten
Gefäße, erhalten dadurch gewissermaßen einen Korken. Das Blut kann nicht mehr ausfließen.
Es gibt keine "Wundhöhle" mehr. Die Drainage ist überflüssig. Nachblutungen und
blutverschmierte Verbände gehören deshalb der Vergangenheit an!

zu 2.
Drainagen sind notwendig, wenn nach der Operation eine große Wundhöhle zurückbleibt (in
der sich das Blut, das postoperativ entsteht sammeln kann.) Durch die Drainage wird das Blut
sanft abgesaugt und behindert so die Heilung nicht mehr. Das Ausspülen mit dem
Gewebekleber sorgt dafür, daß die Wundhöhle geschlossen wird. Das Gewebe wird in seiner
normalen Spannung zusammengeklebt. Der erste Schritt zur Heilung ist damit schon getan.
Nun muß nur noch das Narbengewebe einwachsen und den Gewebekleber ersetzen.
(Vergleich dazu auch Punkt 5.)

zu 3.
die Infektionsgefahr wird dadurch erheblich gemindert, ja sogar fast ausgeschlossen, da es
keine Eintrittspforten mehr für die Bakterien gibt. Die Wunde hat keine Höhlen mehr, ist ohne
Zwischenräume verschlossen. Es gibt keine Stichkanäle. Sie gleicht einer gut befestigten
Burg, die von den Bakterien äußerst schwer einzunehmen ist.

zu 4.
Nähte können durch den Gewebekleber eingespart werden. Die Vereinigung der Wunde
erfolgt exakt und sicher. Hautnähte erübrigen sich vollkommen bei Wunden, die sicher ruhig zu
stellen sind, etwa Augenoberlider, Ohren usw. Richtig angewendet dient der Kleber alleine als
perfekter Wundverschluß, ein Vorteil, der sich uns bei Kindern (Ohranlegung) besonders
bewährt hat, da hier die Angst vor dem Fäden ziehen häufig größer ist als vor der eigentlichen
Operation. Das Fäden ziehen jedoch entfällt, weil ja keine da sind. Bei Lidkorrekturen gibt es
noch zwei weitere Vorteile:
1.die Vermeidung von Milienbildung in den Stichkanälen (denn es gibt keine
Stichkanäle)
2.die Vermeidung eines "Triefauges" oder eines "Rundauges" bei der Unterlidkorrektur,
beides Entstellungen, die durch Entfernung von zu viel Haut entstehen. Unter Spannung klebt
der Kleber aber nicht — ebensowenig wie Papier nicht geklebt werden kann, wenn die Enden
nicht passen.

zu 5.
Wundheilung ist die Ausbildung von Narben zum dauerhaften belastbaren Verschluß der
Wunde. Dieses Kunststück vollbringen die Fibroblasten (Bindegewebszellen). Der
Gewebekleber richtet die Fibroblasten so aus, daß sie sich schneller finden. Die Heilung
erfolgt schneller.

zu 6.
Krankenhausaufenthalt ist postoperativ dann notwendig, wenn Komplikationen zu erwarten
sind. Er erübrigt sich bei Verwendung des Gewebeklebers, weil unter Einhaltung der
‚Ruhigstellung der Wunden keine Nachblutungen und auch keine Infektionen zu erwarten sind.

zu 7.
Das optimale Resultat von Schönheitsoperationen hängt häufig von Bruchteilen von
Millimetern ab. Besonders bei Narbenkorrekturen kann ein zu dicke innere Narbenbildung, die
nach Blutergüssen auftritt, das anfänglich gute Ergebnis zunichte machen. Auch hier hat sich
der Gewebekleber bestens bewährt.

Der Gewebekleber wirkt wie stark konzentriertes Blut ohne rote Blutkörperchen. Er wird
ebenso wie körpereigenes Blut innerhalb von drei Wochen völlig abgebaut und hinterläßt
keine Spuren im Körper. Wir haben das selbst durch eigene Untersuchungen an Kaninchen
getestet und unter dem Mikroskop nachgeprüft. Jede Heilungsphase wurde feingeweblich
untersucht. Der Prozentsatz an Allergien belief sich bei unseren Patienten auf 1/15.000.


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