Wir befolgen die HONcode Prinzipien der Health On the Net Foundation Wir befolgen die HONcode Prinzipien. Verify here.
Rundfunk Sinfonieorchester Berlin

Marek Janowski

Mit Marek Janowski ist dem Rundfunksinfonieorchester der grosse Wurf gelungen, konnte es ihn
doch fuer 2002/2003 als Leiter verpflichten. Der Künstler gastierte bereits an den bedeutendsten
Opernhäusern weltweit, so in Wien, München, Berlin, San Francisco, Chicago, New York
(Metropolitan Opera) und dirigiert die größten Orchester in Europa, Amerika und Fernost.
Janowski liefert solide, saubere bis in s Detail hindurch bedachte Arbeit.

Zur Aufführung gelangten die „Four Sea Interludes" von Benjamin Britten, aus seiner Oper „Peter
Grimes". Fuer Britten-Liebhaber war das ein absolutes Muss!

Danach die 7-te Symphonie von Sibelius, insofern fuer eine Symohonie ungewoehnlich, da sie nur
einen Satzt hat. Die meisten kennen Werke wie die „Karelia-Suite", „Finlandia" oder „Valse triste.
Weniger bekannt sein Alterswerk, die 7.te, die aber, wen man sich ihr oeffnet, einen an der Fuelle
der zu Musik geronnener Erfahrungen dieses grossen alten Finnen , teilhaben laesst.

Der Star des Abends war zweifelsohne Gerhard Oppitz , der auf beeindruckende Weise die
deutsche Klaviertradition hochhält. Er liebt die deutsche Klassik und ist ein profunder Kenner des
Brahms-Werks. Mit seiner Gesamtaufnahme der Klavierwerke von Johannes Brahms hat Gerhard
Oppitz 1990 für Aufsehen gesorgt. Konzentration, Stetigkeit, das Ganze im Blick haben bei aller
Komplexität - das sind die Wesensmerkmale von Gerhard Oppitz, der auch passionierter Flieger
ist. Er gestattet sich keine Extravaganzen, keine Effekthascherei. Er unterwirft sich dem Werk mit
Würde und Ehrfurcht und durchdringt es mit Intelligenz und spielerischem Elan.