Wir befolgen die HONcode Prinzipien. Verify here.
_10.jpg)
Hoffmanns Erzaehlungen
Jacques Offenbach
Opéra-fantastique in 5 AKten nach der Neuedition von Michael
Kaye in französischer Sprache - mit deutschen Übertiteln
.
Text: Jules Barbier nach dem Drame-fantastique von Jules Barbier und Michel Carré
Uraufführung: 10. Februar 1881 in Paris
Premiere der
Neuinszenierung an der Deutschen Oper Berlin: 18. Januar 2002
Inszenierung:
Sven-Erich Bechtolf
Bühnenbild: Rolf Glittenberg
Kostüme: Marianne
Glittenberg
Chor: Hellwart Matthiesen
Musikalische Leitung: Asher
Fisch
Libretto: Jules Barbier nach dem Drame-fantastique von Jules
Barbier und Michel Carré
Uraufführung: 10. Februar 1881 in
Paris
Musikalische Leitung Jean-Yves Ossonce [19., 22., 27. Okt.] / Guilaume
Tourniaire Inszenierung Sven-Eric Bechtolf Bühne Rolf Glittenberg Kostüme
Marianne Glittenberg Chöre Hellwart Matthiesen . Olympia, Antonia,
Giulietta, Stella Caroline Stein [Olympia, Stella / 19.Okt]
Dagmar
Schellenberger [Antonia / Giuletta 19.Okt]
Elena Mosuc [22., 27. Okt.] /
Brigitte Hahn [1., 12., 15. Febr.] Muse, Nicklausse Yvonne Wiedstruck
Hoffmann Keith Olsen [19., 22., 27. Okt.] /
John Fowler [1., 12., 15. Febr.
] Lindorf, Coppélius,
Dr. Miracle, Dapertutto Alan Held [19., 22., 27. Okt.]
/
Tom Fox [1., 12., 15. Febr. ] La Voix de la Tombe Ute Walther Spalanzani
Peter Maus Crespel Peter Klaveness Peter Schlemil Tom Erik Lie / Jürgen Kurth
[27. Okt.] Andrès, Cochenille, Frantz, Pitichinaccio Burkhard Ulrich / Uwe
Peper
Georges Gautier [19.Okt.] Maitre Luther Klaus Lang
Leider konnte ich erst am 12. 02.2003 die Auffuerung besuchen. Den Inhalt der Oper setzte ich, da auf E.T. A. Hoffmann aufbauend als bekannt voraus. Ansonsten:
http://www.deutscheoperberlin.de/home/rep_oper/hoffmann/hoffmann.htmMusikalisch war sie ein absoluter Hochgenuss. Brigitte Hahn, die die vier Rollen der Olympia, Giulietta, Stella und Antonia sang, war einfach unvergleichbar. Da diese begabte Saengerin bislang noch nicht den Pupularitaetsgrad erlangt hat, den ich ihr verdientermassen wuensche, hier eine kurze, sehr kurze Biographie:
Brigitte Hahn
Auch die darstellerisch begabte und stimmgewandte Muse Yvonne Wiedstruck sollte in der Erinnerung fuer ihre Leistung bleiben. Daher auch von ihr ein, noch mehr gekuerzter, Schaffensueberblick:
Yvonne Wiedstruck
Dies war ein wenig Hintergrundinfo, die schwerer zu bekommen ist, zu den beiden ueberragenden Stimmen des Abends. Auch Kenneth Fowler, der den Hoffman sang und wirklich spielte (!), war exquisit! Ebenso Tom Fox als Lindorf Copelius, Dr. Miracle und Dapertutt Lob ebenfalls fuer den Rest des Chores und natuerlich das Orchester, das wie immer, obwohl unter stets wechselnder Leitung, hervorragendes leistete.
Die Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf war witzig, durchdacht und gekonnt ausgefuehrt. Ich persoenlich haette mir aber fuer so ein buntes, weinseliges Maerchen auch einen bunten Maerchenhintergrund, wie z.B. beim "Schlauen Fuechslein" hier in der Deutschen Oper gewuenscht. Alles in Schwarz-Weiss und Hoffmann als roter Teufel, der er ja gar nicht ist ---- Geschmackssache!
Fuer die, die den begabten Schauspieler-Regisseur noch nicht kennen:
Sven-Eric Bechtolf
wurde 1957 in Darmstadt geboren und erhielt seine Ausbildung am Salzburger Mozarteum. Engagements als Schauspieler führten ihn u.a. an das Zürcher Schauspielhaus, an das Schauspielhaus Bochum, das Hamburger Thalia-Theater, wo er einige Zeit auch in der Direktion tätig war, an das Wiener Burgtheater und zu den Salzburger Festspielen. Sein umfangreiches Repertoire umfasst Rollen wie Othello, Robespierre, Arturo Ui, Leonce, Karl Mooru.a. mehr. Nachdem er Kafkas «Der Bau» in Bochum mit sich selbst als Darsteller der einzigen Rolle inszeniert hatte, folgten Einladungen ans Hamburger Thalia Theater und zum Berliner Theatertreffen 1995. Am Wiener Burgtheater brachte er Schnitzlers «Reigen» und Rostands «Cyrano de Bergerac» heraus. Die Zürcher Neuinszenierung von Bergs «Lulu» war seine erste Arbeit im Bereich des Musiktheaters.